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Chinoiserien in Österreich-Ungarn

Günther Berger

Erstmals wird hier ein reizvolles Thema europäischer Kunstgeschichte, nämlich der Einfluß Chinas auf die Kultur Österreich-Ungarns vom 17. bis 19. Jahrhundert, in seiner umfassenden Vielseitigkeit interdisziplinär vorgestellt. Dieser Einfluß reicht von Pavillons, Porzellan- und Lackzimmern, Goldfischteichen, Fasanerien und Sänften bis zu Bühnenstücken, Kostümen und Gebrauchsgegenständen. Als Fonds dienen die einleitenden Erinnerungen an die zumeist maritimen Kontakte des Abendlandes mit Ostasien und die periodisierbare Rezeption chinesischer Kunst. Jede Katalognummer ist mit ausführlichen baugeschichtlichen oder biographischen Erläuterungen des jeweiligen Ambientes versehen.
Aus dem Inhalt: Kontakte Europas mit Fernost - Von den frühen Reiseberichten zur möglichst genau kopierenden 1. Chinoiserieperiode (1670-1730) - Die fernöstliche Vorbilder variierende bzw. paraphrasierende 2. Chinoiserieperiode (1720-1760) - Die ethnologisch getreue naturverbundene bis romantische 3. Chinoiserieperiode (1760-1820).