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Die Macht der Liebe - Die Liebe zur Macht

Psychoanalytische Studien zu Liebe/Macht-Verhältnissen in Dramen Wagners und Ibsens- Mit einem Vorwort von Bernd Nitzschke

Anita von Raffay

Einer der wichtigsten Beiträge der Psychoanalyse besteht darin, die unbewußten Wurzeln menschlichen Verhaltens aufzudecken; Literatur andererseits beschreibt gerade diese Verhaltensweisen und die ihnen zugrundeliegenden Motive auf eine einzigartige Weise. Psychoanalytische Interpretationen von Literatur können uns deshalb tiefe Einsichten in die Bedeutung menschlicher Konflikte, ihrer Motive sowie deren seelische Beziehungsmuster vermitteln. Wagner und Ibsen, selbst zwei große 'Psychologen' des ausgehenden 19. Jahrhunderts, haben sich in ihren Dramen mit der Kompliziertheit zwischenmenschlicher Beziehungen beschäftigt und die Ambivalenz von Liebe und Macht gestaltet. Diese Studien zeigen die psychologischen Hintergründe für das Scheitern von Beziehungen vor dem Hintergrund von Liebesstreben und Machtwillen.
Aus dem Inhalt: Tannhäuser - ein pubertärer Rebell - Lohengrin - der Namenlose - Das Rheingold - Alberich der Zu-kurz-Gekommene - Tristan und Isolde - ein einsames Paar - Baumeister Solness - die Wiederkehr des Vergangenen - Rosmersholm - Ödipaler Triumph und Verhängnis - John Gabriel Borkman - der Seelenmörder - Wenn wir Toten erwachen - die Ablehnung zu leiden.