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Recht auf die Heimat im zusammenwachsenden Europa

Ein Grundrecht für nationale Minderheiten und Volksgruppen

Ruth Rupp

Angesichts der aktuellen Vertreibungen und «ethnischen Säuberungen» gewinnt das Recht auf die Heimat immer mehr an Bedeutung. Völkerrechtlich hat es sich durchgesetzt. Die Verwirklichung läßt dagegen zu wünschen übrig. Überzogene nationalpolitische Gründe wirken entgegen. Experten verschiedener Fachrichtungen unter Leitung von Prof. Dieter Blumenwitz untersuchten die bestimmenden Faktoren dieser Problematik. Für die deutschen Vertriebenen ist der Beitritt ihrer östlichen Nachbarn in die EU wohl eine der letzten Gelegenheiten, der Realisierung ihres Heimatrechtes näherzukommen. Entsprechender Lösungsbedarf besteht für die Vertriebenen aller Nationen. Es wird daher höchste Zeit, jede Vertreibung zu unterbinden und bisherige Verstöße zu bereinigen. Dies ist die Voraussetzung für einen dauerhaften Frieden im zusammenwachsenden Europa.
Aus dem Inhalt: Das Recht auf die Heimat und seine Verwirklichung mit den Aspekten: Völkerrecht, Kultur, Theologie, Wirtschaft und Politik.