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Schriftsteller aus der DDR

Ausbürgerungen und Übersiedlungen von 1961 bis 1989- Studie

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Andrea Jäger

Nach dem Mauerbau 1961 bis zur Wende 1989 verließen etwa einhundert Schriftsteller die DDR. Die Studie stellt Hintergründe der Ausbürgerungen dar und analysiert die Gründe und Motive für den Entschluß von Schriftstellerinnen und Schriftstellern, die DDR zu verlassen. Es wird gezeigt, wie vielstimmig und auch kontrovers die Autoren die DDR kritisierten und wie sich in den verschiedenen Kritikansätzen und Ausreisemotiven allgemeinere Prozesse der Desillusionierung über den realen Sozialismus widerspiegeln. Ein eigenes Kapitel widmet sich dem öffentlichen Echo auf die Übersiedlungen in der Bundesrepublik. Im Vordergrund stehen hier die politischen Konjunkturen und Widersprüche eines öffentlichen Klimas, in dem die Schriftsteller als «Trojanische Pferde» der DDR, oder umgekehrt als «Kalte Krieger» angegriffen wurden oder als vorbildliche Deutsche den bis zum Schluß in der DDR verbliebenen Autoren entgegengehalten wurden.
Aus dem Inhalt: Motive und Hintergründe der Übersiedlungen und Ausbürgerungen von Schriftstellern aus der DDR - Die politischen Berechnungen der Staatsmacht mit den Abschiebungen - Das öffentliche Echo auf die Übersiedlungen in der Bundesrepublik.