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Traktatu d'un Linguaz universale

(Abhandlung über eine allgemeine Sprache/Traktato prigenerala lingvo)- Teil II aus der nachgelassenen Handschrift «Optegnelser til en Pasigraphie» (1823)- II-a parto el la postlasita manuskripto «Optegnelser til en Pasigraphie» (1823)

Alicja Sakaguchi

Hierbei handelt es sich um die Erstveröffentlichung eines bisher unbeachteten Werks von Rasmus Kristian Rask, nämlich um den Entwurf einer aposteriorischen Welthilfssprache. Dieses Vorhaben ist um eine optimierte Synthese aus den am meisten verbreiteten und bekannten (vor allem romanischen und germanischen) Sprachen bemüht - für die damalige Zeit ohne Vorbilder. Rasks Entwurf einer internationalen Sprache gründet auf dem Konzept der morphologischen Natürlichkeit. Die Grammatik der neuen Sprache stellt das Ergebnis der Auseinandersetzung Rasks mit dem Kerngedanken einer 'allgemeinen Grammatik' dar. Daß es sich bei diesem Sprachentwurf nicht nur um ein Vorhaben handelt, das seinen Platz lediglich im Bereich der reinen Theorie verdienen würde, hat das - seit über einem Jahrhundert funktionierende - Esperanto bewiesen. Rask hat die praktische Realisierbarkeit einer allgemeinen Grammatik in Form einer (Welt-)Hilfssprache mit klarem Blick vorausgesehen.
Aus dem Inhalt: Erstausgabe des 1823 auf Dänisch verfaßten Entwurfs einer aposteriorischen Welthilfssprache («Linguaz universale») von Rasmus Kristian Rask. Bearbeitet, ergänzt und kommentiert von Alicja Sakaguchi - Zweisprachig Deutsch/Esperanto.