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Antoine Furetière

Rezeption und Werk

Ulrich Döring

Die Arbeit stellt einen Neuansatz der Furetière-Kritik dar. Zum einen arbeitet sie systematisch die spektakuläre Rezeptionsgeschichte von Furetières Oeuvre auf, zum anderen stellt sie eine auf genauen Textinterpretationen beruhende Gesamtschau seines literarischen und lexikographischen Werkes vor. Als Leitthema des Autors erweisen sich die für seine Zeit charakteristischen politischen, sozialen, religiösen, kulturellen, literarischen und sprachlichen Autoritätsbeziehungen, die Furetière auf ihre Legitimation hin untersucht. Das tief in seiner Zeit verwurzelte Schaffen Furetières weist somit in mancherlei Beziehung auf die Epoche der Aufklärung voraus.
Aus dem Inhalt: 1. Teil: Die Rezeption Furetières in Frankreich und im Ausland vom 17. bis zum 20. Jahrhundert - 2. Teil: Das Werk: «Aenéide travestie» - «Le Voyage de Mercure» - «Poésies diverses» - «La Nouvelle allégorique» - «Le Roman bourgeois» - Von den «Fables morales et nouvelles» zum «Dictionnaire universel».