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Sozial-ökologische Grundbildung an Hochschulen

Umweltbildung als Instrument der Umweltpolitik

Hilmar Westholm

Hochschulen gelten zu Recht noch als Nachhut des öffentlichen Umweltbewußtseins. Wenn umweltrelevante Themen in das Studium integriert werden, dann allenfalls fachbezogen, es mangelt an problembezogener fächerübergreifender Herangehensweise. In dieser Untersuchung wird eine interdisziplinäre Studieneinheit entwickelt, in der Studierende unterschiedlicher Fächer grundlegende Zusammenhänge der ökologischen Krise vermittelt bekommen und gemeinsam verschiedene Problemsichten erarbeiten. Zunächst werden theoretische Ausgangspunkte und wesentliche Inhaltsbereiche dargelegt und der Umweltbezug in Studienordnungen empirisch erarbeitet. In einer Befragung von Fachleuten aus unterschiedlichen Disziplinen wird die bis dahin vorwiegend sozialwissenschaftliche Sichtweise der Untersuchung durch andere Zugänge modifiziert.
Aus dem Inhalt: Ziele und Inhalte eines sozial-ökologischen Bildungsbegriffs - Funktionen und Wirkung von Bildung als umweltpolitisches Instrument - Notwendigkeit von Interdisziplinarität und Umsetzungsmöglichkeiten - Fächerübergreifender Studienbaustein zur Umweltbildung - Studiengänge mit Umweltbezug im Ausland - Beziehung von Studieninhalten und Berufschancen - Befragung von Fachleuten.