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Moderner Rechtspopulismus in Frankreich

Von Charles de Gaulle bis Jean-Marie Le Pen

Adelheid Zinell

Für Frankreichs politische Szene gilt das periodische Auftauchen, Aufblühen und Zurücksinken rechter populistischer Oppositionsbewegungen als geradezu typische Erscheinung. In diesem Buch wird der Frage nach den historischen, ökonomischen und sozialen Ursachen des Phänomens nachgegangen. Typische Charakterzüge der charismatischen Führerpersönlichkeiten und ihre unterschiedlichen Motivationen werden beleuchtet. Die Autorin kommt zu dem Schluß, daß all die untersuchten populistischen Bewegungen aus einem Augenblick der Schwäche des Staates und seiner politischen Kräfte geboren wurden. Diese Schwäche ist aber nicht tolerierbar für ein Volk, das einen Gutteil seiner Identität aus der grandeur de la France bezog und bis heute bezieht.
Aus dem Inhalt: Klärung des Begriffes 'Populismus' - Charles de Gaulle: der «Retter der Nation» und sein RPF - Pierre Poujade: vom Steuerprotest zur Parlamentspartei - UDCA - Gérard Nicoud: der Verfall der «petite boutique» CID-UNATI - Jean-Marie Le Pen: moderner National-Populismus im Front National - FN.