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Die D-Mark als Leitwährung in Europa?

Eine Untersuchung über die Sonderstellungen der Bundesbank und der D-Mark in Europa

Mayer

Anhand der Geldfunktionen wird die Rolle der D-Mark als einer internationalen Währung untersucht. Die zentralen Aufgaben einer Notenbank, der Geldemission und des lender of last resort, letzteres auch im übertragenen Sinn, dienen zur Identifizierung der Bundesbank als einer im europäischen Raum übergeordneten Zentralbank. Die Geldpolitik in Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien wird als Ursache für ein unterschiedliches Erscheinungsbild dieser Währungen dargestellt. Dies erfolgt vor der Kulisse voneinander abweichender institutionell-rechtlicher Rahmenbedingungen und unter der Berücksichtigung der Einflüße der divergierenden Lohnfindungssysteme. Im Rahmen eines Systems fester Wechselkurse werden die Rolle des EWS und die Frage nach einem optimalen Währungsgebiet Europa untersucht. Weitere Punkte betreffen die Außenhandelsverflechtung innerhalb Europas sowie politische Motive.
Aus dem Inhalt: Sonderrolle der D-Mark? - Institutionell rechtlich unterschiedliche Rahmenbedingungen für die Geldpolitik in einzelnen europäischen Staaten - Ein System fester Wechselkurse als Hintergrund für eine Leitwährung.