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Die Flexibilität menschlichen Verhaltens

Differentialdiagnose mit objektiven Tests

Peter Schmuck

Warum bevorzugen einige Personen im Denken und Handeln feste Routinen, während andere gern nach Alternativen suchen? Wie kann man diese Neigung objektiv und zuverlässig erfassen? Warum haben sich Psychologen bislang kaum mit diesem Personenmerkmal befaßt? Wozu nutzt die individuelle Erfassung dieses Merkmals? Die Arbeit weist Antworten zu diesen Fragen auf. In einer Serie empirischer Studien werden zunächst entsprechende objektive Tests entwickelt. Mit diesen einfachen Tests unterschiedene Personen, so ein Kernbefund der Arbeit, zeigen auch in hochkomplexen, alltagsnahen Situationen verschiedene Verhaltensmuster. Das hier erstmals systematisch untersuchte Personenmerkmal ist somit für psychologische Anwendungsfelder, z.B. Eignungsdiagnostik und Pädagogik, von hoher Bedeutsamkeit.
Aus dem Inhalt: Analyse und Gegenüberstellung verschiedener Flexibilitätskonzepte - Flexibilität als Neigung zur spontanen Optimierung eigenen Verhaltens - Subjektwissenschaftliche Auffassung von Menschen als Voraussetzung für eine theoretische Modellierung flexiblen Verhaltens - Entwicklung neuer, objektiver Tests - Untersuchungen zu deren Reliabilität - Untersuchungen zum Nutzen des Konstrukts als Moderatorvariable der Verhaltensstabilität unter komplexen Umweltbedingungen - Untersuchungen zum Nutzen des Konstrukts als Prädiktorvariable der Problemlösegüte beim Bearbeiten komplexer, dynamischer Probleme - Untersuchungen zu individuellen Bedingungen flexiblen Verhaltens.