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Der Religionsbegriff bei Mircea Eliade

Christian Wachtmann

Die Untersuchung stellt einen ersten Versuch dar, das wissenschaftliche Gesamtwerk des rumänischen Religionswissenschaftlers Mircea Eliade im Überblick zugänglich zu machen und im Hinblick auf dessen Religionsbegriff auszuwerten. Der Autor entfaltet zunächst von einem biographischen Zugang her die für Eliades Lebens- und Denkweg spezifische Terminologie und Zielsetzung und kann die Gesamtgestalt der Untersuchungen Eliades als hermeneutische Phänomenologie des religiösen Daseins plausibel machen. Fundamentalstrukturen des religiösen Daseins werden auf diesem Wege ermittelt und lassen den homo religiosus als den homo generalis, den Menschen schlechthin, erscheinen. Eine Konfrontation mit Karl Barth beschließt die Arbeit und zeigt - im Durchgang einer abschließenden Untersuchung der Religionsproblematik bei Karl Barth - bei aller methodischen Differenz ebenso überraschende wie erstaunliche Kongruenzen mit Eliades Religionsbegriff auf.
Aus dem Inhalt: Erscheinungsformen des Heiligen und Lebenswelt des Homo Religiosus - Suche und Sehnsucht nach dem verlorenen Paradies: Eliades philosophische Anthropologie - Das Überleben des Heiligen in der modernen Welt: Versuch einer religionsphilosophischen Kulturanalyse - Eliades Dialogforderung und das «Verdikt» der dialektischen Theologie: Konfrontation mit Karl Barth.