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Jaruzelski oder die Politik des kleineren Übels

Zur Vereinbarkeit von Demokratie und "leadership</I>

Anton Pelinka

In dieser Untersuchung wird Jaruzelski - beispielhaft - als der Mensch analysiert, der Geschichte gemacht hat. Die Rahmenbedingung seiner leadership war das Fehlen von Demokratie. In einer stabilen Demokratie wird eine Rolle, wie sie Jaruzelski in Polen 1981 und wiederum 1989 gespielt hat, zunehmend unmöglich gemacht. Demokratie läßt leadership durch Routinisierung verschwinden. Was bleibt, das ist eine unwirkliche Sehnsucht nach Führung.
Aus dem Inhalt: Jaruzelski als Mann des Kriegsrechtes, 1981, und als Mann der Demokratisierung, 1989 - Die Auflösung von politischer Führung in demokratischer Routine - Außenpolitik als Rückzugsgebiet von leadership - Die Verwandlung des Volkes.