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Unterdrückte Sprachen

Sprachverbote und das Recht auf Gebrauch der Minderheitensprachen

Karin Bott-Bodenhausen

Unterdrückte Sprachen sind ein bisher wenig beachtetes und bearbeitetes Forschungsgebiet. Anhand von Fallbeispielen wird die Behandlung europäischer Minderheitensprachen im 20. Jahrhundert vom Sprachverbot bis zum anerkannten Recht auf Gebrauch einer Minderheitensprache dargestellt. ExpertInnen verschiedener Fachrichtungen reflektieren das Problem aus historischer, politischer, sprach- und sozialwissenschaftlicher sowie völkerrechtlicher Sicht. Hierbei findet auch die Perspektive der Betroffenen und ihre Diskriminierungserfahrung im Umgang mit einer dominierenden Sprachmehrheit Berücksichtigung. Das von den AutorInnen vermittelte Wissen über unterdrückte Sprachen soll helfen, die sprachlichen Rechte von Minderheiten gerechter zu behandeln, sie zu achten und durchzusetzen.
Aus dem Inhalt: Die Behandlung europäischer Minderheitensprachen im 20. Jh. anhand von Fallbeispielen: die Sprachunterdrückung des historischen Faschismus in den romanischen Ländern, des Romanes, des Sorbischen und des Ruhrpolnischen in Deutschland - Das Sprachenrecht und die gegenwärtigen Entwicklungstendenzen im europäischen Völkerrecht.