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Akteure, Ansätze und Rahmenbedingungen einer nachhaltigen Regionalentwicklung im Ländlichen Raum

Die Modellregion Hohenlohe?

Michael Walter

Das Leitbild der Nachhaltigkeit gilt seit der Rio-Konferenz der Vereinten Nationen im Jahre 1992 als Zukunftskonzept für eine ökonomisch sinnvolle, sozial verträgliche und ökologisch durchhaltbare Entwicklung der Menschheit. Vielfältige Interpretationen und unscharfe Zielformulierungen verhinderten jedoch bis heute eine Umsetzung des Entwicklungsparadigmas. Diese Ziel-Prozess-Analyse aus dem Bereich der angewandten Geographie setzt auf der regionalen Ebene an und zeigt auf, welche Rahmenbedingungen im Hinblick auf eine nachhaltige Regionalentwicklung im Ländlichen Raum gegeben sein müssen. Die kommunale Ebene fließt hierbei mit Beteiligungsverfahren zur Lokalen Agenda 21 ebenso ein, wie die überregionalen Handlungsmöglichkeiten auf Landes-, Bundes- und europäischer Ebene. Besonders tiefe Einblicke in die Strukturen und Prozesse der untersuchten Region erhielt der Autor über die Erhebungsmethode der teilnehmenden Beobachtung. Das Konzept der Nachhaltigkeit wird dabei auf die ländlich geprägte und historisch gewachsene Region Hohenlohe im Norden Baden-Württembergs übertragen. Zugleich verknüpft der Autor die endogenen Entwicklungspotenziale und formuliert ein Handlungskonzept zur Nachhaltigkeit, das auch in ähnlich geprägten Räumen eine Anwendung finden kann.
Aus dem Inhalt: Geographische Strukturforschung – Empirische und qualitative Sozialforschung – Zehn Komponenten der Nachhaltigkeit – Das Dokument der Agenda 21 – Maßstäbliche Einbettung nachhaltiger Regionalentwicklung – Hohenlohe als Forschungsraum – Fallstudien zur Lokalen Agenda 21 als Element einer nachhaltigen Regionalentwicklung – Das Nachhaltigkeitspotenzial der Region Hohenlohe – Thesen zur Nachhaltigkeit auf regionaler Ebene.