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Die Gleichschaltung der Deutschen Volksgruppe in Rumänien und das ‘Dritte Reich’ 1941–1944

Johann Böhm

Dieses Buch, das auf einer breiten Basis von bislang kaum einschlägig ausgewertetem offiziellem Quellenmaterial, zeitgeschichtlicher Dokumentation und Einzeldarstellungen, von Tageszeitungen, Zeitschriften und Kalendern, von Privatarchiven und Zeitzeugenaussagen erstellt worden ist, informiert über die politische, kulturelle und religiöse Lage der Deutschen in Rumänien von Ende 1940 bis 1944. Die Untersuchung konzentriert sich auf die innere Organisation der NSDAP der «Deutschen Volksgruppe in Rumänien», auf ihr Eindringen und ihre Einbindung in weitere gesellschaftliche Systeme, auf den Personenkreis, der die strategische NS-Führung der Volksgruppe in Rumänien innehatte, wie auch auf die Frage, warum es dieser gelang, sich die altbewährten Institutionen, Verbände und Vereine hörig zu machen.
Aus dem Inhalt: Die Gleichschaltung der Evangelischen Landeskirche A. B. in Rumänien und des Schulwesens der deutschen Minderheit – Die Anwerbung und Einberufung volksdeutscher wehrpflichtiger Männer zur Waffen-SS – Die Anpassung der Deutschen in Rumänien an den totalen Krieg – Die Haltung rumänischer Politiker und der Regierung gegenüber der Betätigung der NS-Volksgruppenführung – Die Judenfrage in Rumänien – Die politische Situation Rumäniens von Ende 1940 bis zum 23. August 1944.