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Scherzkommunikation unter Mädchen

Eine ethnographisch-gesprächsanalytische Untersuchung

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Rebecca Branner

In dieser ethnographisch-gesprächsanalytischen Studie wird die alltägliche Scherzkommunikation unter Mädchen analysiert. Basis der Studie bilden Gesprächsaufnahmen, die die Autorin über mehrere Jahre während den Freizeitaktivitäten einer Mädchengruppe erhob. Anhand von humoristischen Aktivitäten (Erzählen, Necken und nachträgliches Explizieren von Rahmen) werden konversationelle Strategien und Verfahren zur Erzeugung eines nicht-ernsten Interaktionsmodus herausgearbeitet und in Zusammenhang mit der Gruppenkultur der Mädchen diskutiert.
Aus dem Inhalt: Soziale und kommunikative Prozesse in der Gleichaltrigengruppe – Scherzkommunikation unter Kindern und Adoleszenten – Erzählen: heitere Anekdoten, Unglück und Peinlichkeit, Lästererzählungen, Erfolgserzählungen – Scherzhafte Provokationen: Necken, Frotzeln und Sich-lustig-machen – Nachträgliche Rahmenexplizierungen – Gruppennormen, Selbstdarstellung und Beziehungskonstruktion im humoristischen Diskurs.