Show Less
Restricted access

Geisteswissenschaftliche Pädagogik, Krieg und Nationalsozialismus

Kritische Fragen nach der Verbindung von Pädagogik, Politik und Militär

Thomas Gatzemann and Anja Göing-Jaeschke

An der Universität der Bundeswehr Hamburg fand im Dezember 2001 ein Workshop zur Problematik von Geisteswissenschaftlicher Pädagogik, Krieg und Nationalsozialismus statt. Die Veranstaltung stand in der Tradition der Hamburger Gespräche zur Pädagogik, die Fragen aus dem Diskurs der historischen Bildungsphilosophie aufgreifen. Die dargebotenen Analysen wurden inzwischen ergänzt und weiter ausgearbeitet. Die Ergebnisse werden in diesem Band vorgestellt.
Aus dem Inhalt: Winfried Böhm: Der Krieg als Erzieher. Die Verherrlichung des Krieges durch die Pädagogik – Andreas von Prondczynsky: Kriegspädagogik 1914-1918. Ein nahezu blinder Fleck der Historischen Bildungsforschung – Bernd Wegner: Erziehung zum Tod: Himmler, die SS und das Leitbild des ‘politischen Soldaten’ – Anja-Silvia Göing: «Grosse Worte»: Instrumentalisierung von kulturellen Werten bei Eduard Spranger – Kurt Beutler: Der Begriff der Militärpädagogik bei Erich Weniger – Uwe Hartmann: Erich Wenigers Militärpädagogik – Alexander Stühmer: Das Verhältnis von Politik und Pädagogik im Werk Herman Nohls – Thomas Gatzemann: Fehlformen pädagogischer Theoriebildung. Theodor Litts bildungstheoretische Kritik an Faschismus und pädagogischer Autonomie.