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Arnold Schönbergs musikalische Gedanken

Analysen zu ihrer klanglichen und tonalen Struktur

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Benedikt Stegemann

Um das Jahr 1908 wendet sich Schönberg von der Dur-Moll-Tonalität ab. Die Arbeit weist erstmals nach, dass an die Stelle der überkommenen Tonordnung andere Prinzipien tonaler Organisation treten, die sich zu einem neuen, komplexen System weiterentwickeln. Anhand ausgewählter Kompositionen verschiedener Schaffensperioden wird gezeigt, welche Bedeutung der tonalen Organisation für den formalen Aufbau und die inhaltliche Aussage dieser vorgeblich atonalen Werke zukommt. Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Auseinandersetzung mit klanglichen Entwicklungen nach der Aufgabe der artifiziellen Dichotomie von Konsonanz und Dissonanz.
Aus dem Inhalt: Die Kategorie Ausdruck als Antipode der Funktionsharmonik – Entwicklung neuer tonaler Strukturen nach der Aufgabe der Tonikalität – Die Gestaltung des musikalischen Gedankens als philosophische und satztechnische Herausforderung.