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Das Unbehagen im Christentum

Psychoanalytische und theologische Untersuchungen zu Verdrängungsphänomenen

Friedrich Diergarten

Analog zu Freuds Das Unbehagen in der Kultur thematisiert Das Unbehagen im Christentum Konflikte, die unausweichlich entstehen, wenn sich die christliche Religion auf eine Kultur einläßt. Im Laufe der abendländischen Kultur- und Geistesgeschichte äußert sich dieses Unbehagen in Phänomenen wie Missionierung, Unglaube und Aberglaube, Mystik und Frömmigkeit. Aber auch in Kunst und Literatur, in kirchlichen Institutionen wie dem Zölibat und selbst in der Liturgie lassen sich unterschiedliche Konflikte im Christentum nachweisen: ein Unbehagen, das sich jedoch nicht lediglich als Störfaktor erweist, sondern bis heute als Unruhestifter produktiv wirksam bleibt.
Aus dem Inhalt: Mythos, Fiktion – Unbewußtheit und Realität in Kultur und Christentum – Revisionsversuche und Konfliktlösungsversuche in Psychoanalyse und Theologie: Abspaltung der Laien – Paradoxie und Widersprüchlichkeit im Christentum – Kompromisse zwischen Christentum und Kultur: Wiederkehr des Verdrängten.