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Von schönen und anderen Geschlechtern

Schönheit in den Gender Studies

genus - Münsteraner AK für

«Was das Schöne sei»: Für eine die Geschlechterordnung in den Blick nehmende Auseinandersetzung mit dem Konzept Schönheit stellt sich die Frage, welche Rolle Geschlechts- (oder ethnische) Identitäten bei der Entstehung und Beschreibung von Schönheitsidealen spielen. Inwiefern wird Schönheit (nur) durch die Benennung und Ausgrenzung des Nichtschönen, des als unzureichend oder deformiert wahrgenommenen Anderen konstituiert? Und welche Machtmechanismen stabilisieren einen Schönheitsbegriff und verschleiern seine kulturelle Produktion? Dieser Band versammelt Beiträge zweier Vortragsreihen zum Thema Schönheit in den Gender Studies, die im Wintersemester 2001/02 und im Sommersemester 2002 an der Universität Münster auf Initiative des studentischen Arbeitskreises genus stattgefunden haben.
Aus dem Inhalt: Astrid Haas/Christian Schmitt: Einleitung – Kathy Davis: Surgical Passing. Or, Why Michael Jackson’s Nose Makes ‘Us’ Uneasy – Silke Wenk: Weibliche Schönheit und Politik oder: Models, Misses und Nation in der Ära der Globalisierung – Joachim Frenk/Christian Krug: Schönheit rechnet sich. Überlegungen zum Verhältnis von Schönem und Digitalem – Wilhelm Trapp: Ohne Hemd. Die schwierige männliche Schönheit als Werbebild – Sabine Sielke: Black Beauties, Black Beasts. Projektionen schwarzer Männlichkeit in der amerikanischen Kultur – Irmela Marei Krüger-Fürhoff: «Sadly disfigured». Schönheit, Verletzung und pygmalionische Gewalt in Henry James’ The Last of the Valerii, Thomas Hardys Barbara of the House of Grebe und Neil LaButes The Shape of Things – Dorothea Dornhof: Das Geschlecht, das nicht schön ist. Von der Faszination monströser Körper.