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Werteerziehung und pluralistische Demokratie

Politikdidaktische Annäherungen an ein pädagogisches Konzept für die öffentliche Schule

Armin Scherb

Die pluralistische Gesellschaft ist gekennzeichnet durch eine Differenzierung der Wert- und Sinnorientierungen. Ein einheitliches Erziehungskonzept für die öffentliche Schule kann daher nicht einfach Werte vorgeben. Selbst die normativen Prämissen des Pluralismus müssen von den Schülern aktiv-verstehend angeeignet werden. In den Erziehungswissenschaften sind mehrere Konzeptionen entwickelt worden, die den Anspruch erheben, in einer pluralistischen Demokratie zur Werteerziehung beizutragen. Aus der Analyse dieser Konzeptionen begründet die Studie Ziel, Weg und Rahmenbedingungen für ein umfassendes normativ-pädagogisches Konzept der Demokratieerziehung, das den Anforderungen einer pluralistischen Gesellschaftsordnung gerecht wird.
Aus dem Inhalt: Mindestanforderungen an ein pädagogisches Konzept in der pluralistischen Demokratie – Die Bedeutung der Werteerziehungskonzeptionen: Raths’ Values-Clarification-Konzept, K. Kohlbergs Ansatz der moral-kognitiven Entwicklung, Der diskurstheoretische Ansatz von J. Habermas, Der Empathie-Ansatz von M. Hoffman – Bausteine eines Demokratieerziehungskonzeptes für die öffentliche Schule – Das Ziel: Verfassungspatriotismus und Wertesynthese – Der Weg: Die Förderung reflexiver Urteilskompetenz – Die Rahmenbedingungen: Die Fortentwicklung der Just Community zur demokratischen Schulgemeinde.