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Maßnahmen der Herrschaftssicherung gegenüber der makedonischen Opposition bei Alexander dem Großen

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Sabine Müller

Als Alexander im Jahre 336 v.Chr. die Regierung in Makedonien antrat, musste er seine ungesicherte Herrschaft gegen eine mächtige Adelsopposition behaupten, die sich seiner Politik widersetzte und als Partikularmacht gegen das makedonische Königtum stand. Diese innermakedonische Opposition hatte während des Persienfeldzuges Bestand und ließ sich bis zu Alexanders Tod 323 v.Chr. in Babylon nicht ausschalten. Anhand der Analyse der literarischen Quellen wird untersucht, welche Maßnahmen der Herrschaftssicherung Alexander anwandte, um seine Position gegenüber der Opposition zu konsolidieren.
Aus dem Inhalt: Maßnahmen der Herrschaftssicherung zu Regierungsbeginn – Herrschaftssicherung gegenüber der Opposition: Die Fälle von Parmenion, Philotas, Kleitos und Kallisthenes – Wahrung der persischen Regierungs- und Rechtstradition – Herrschaftskonsolidierung nach dem Indienzug.