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Komödiensprache

Beiträge zum deutschen Lustspiel zwischen dem 17. und dem 20. Jahrhundert- Mit einem Anhang zur Literaturdidaktik der Komödie

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Helmut Arntzen

Seit der Mitte der sechziger Jahre hat die deutsche Komödie zum ersten Mal und in steigendem Masse gebührende Beachtung gefunden. Es hat sich gezeigt, dass sie nicht ein dramatisches Verlegenheits- und Nebenprodukt ist, dass vielmehr mit dem 20. Jahrhundert auch die deutsche Dramatik in die Epoche der Komödie eingetreten ist.
Die Beiträge dieses Bandes bedenken unter verschiedenen Aspekten die Sprachlichkeit des Komödiendialogs: bei Hayneccius und Gryphius, in der Aufklärungskomödie, bei Lessing, Kleist und Nestroy, bei Hofmannsthal und Horváth. Die Übersetzungsfrage wird am Beispiel einer Shakespeare-Komödie behandelt, das Verhältnis Operette - Komödie am Beispiel des besonders erfolgreichen «Singspiels» «im weissen Rössl».
Abschliessend geht es um Erfahrungen mit der didaktischen Vermittlung der Komödie.