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Joseph Ratzinger – Kirchliche Existenz und existentielle Theologie

Ekklesiologische Grundlinien unter dem Anspruch von "Lumen gentium</I>

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Maximilian Heinrich Heim

Im Juni 2011 wurde diese Arbeit von Papst Benedikt XVI. mit dem Ratzinger-Preis ausgezeichnet.
Durch die Wahl Joseph Kardinal Ratzingers zum Nachfolger Petri als Papst Benedikt XVI. steht seine Ekklesiologie neuerlich im Blickpunkt der theologischen bzw. ökumenischen Diskussion. Hat sich seine Ekklesiologie seit dem II. Vatikanum verändert oder kontinuierlich weiterentwickelt? Ist die katholische Kirche eine Kirche unter Kirchen? Ist sie Gegenstand der Hoffnung oder geschichtliche Wirklichkeit? Der Theologe Ratzinger soll nicht primär als bisheriger Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre im Mittelpunkt dieser Untersuchung stehen, sondern vielmehr als Denker und Schriftsteller.
In seinem Geleitwort zu dieser Neuauflage schreibt Kardinal Ratzinger im Februar 2005: «Ich brauche nicht eigens zu sagen, dass es für mich eine spannende Lektüre war, mein eigenes Denken in seinen Wegen und Umwegen, in seiner Kontinuität und in seinen Verwandlungen hier aufmerksam durchleuchtet und mit dem Maßstab des Konzils konfrontiert zu sehen.»
Diese Arbeit wurde 2004 mit dem Kardinal-Innitzer-Förderungspreis in Wien und dem Johann-Kaspar-Zeuß-Preis in Kronach ausgezeichnet.
Inhalt: Aggiornamento, Leitgedanken von Lumen gentium: Mysterium, Volk Gottes, Hierarchie, bischöfliche Kollegialität – Joseph Ratzinger: Konzilsperitus, Theologe, Bischof, Präfekt der Glaubenskongregation – Konzilsrezeption, eucharistische Ekklesiologie, Communio, Subsistenz – «Früher» und «später» Ratzinger? – Liturgie als Topos der Ekklesiologie: «Seinsgemäßheit», Universalität, Präsens des «Ganz-Anderen».