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Slavische Moderne und Avantgarde

Vergleichende und historische Untersuchungen zur Kultur des 20. Jahrhunderts im slavischsprachigen Raum

Matthias Freise

Die Beiträge dieses Sammelbandes befassen sich mit der Moderne und Avantgarde in den slawischsprachigen Ländern. Aus den Analysen von herausragenden Werken der Literatur, des Films und der Fotografie aus Russland, Polen, Tschechien, der Slowakei und Kroatien entsteht ein Bild der Kultur des 20. Jahrhunderts in diesem Raum. Der Zusammenhang der Beiträge und damit die Schlüssigkeit dieses Bildes ergibt sich durch die komparatistische und die historisch vergleichende Perspektive der Fragestellungen. Ausgangspunkt auch für weitreichende kulturelle Schlussfolgerungen ist die Sinnstruktur des einzelnen Kunstwerks. Mit ihr stellt das Kunstwerk die Kultur seiner Zeit maßgeblich her; mit ihr macht es Epoche, indem sie das Erleben und Denken der Menschen verändert.
Aus dem Inhalt: Matthias Freise: Vorwort – Dietger Langer: Der Wawel als Polens Kultstätte in St. Wyspiańskis Drama «Akropolis» – Christine Gölz: «Vom nie zu Ende geschriebenen Buch» - Achmatovas Autobiographische Prosa – Christiane Hauschild: Poetik des Dialogs: Transgressive Intertextualität in Marina Cvetaevas Märchenpoem «Car‘-Devica» – Stephan Kuepper: Wie man’s sieht. Wahrnehmungskonflikte in der russischen Avantgarde (A. Rodčenko) – Ljiljana Šarić: Der poetische Sprachgebrauch bei Ujević im Vergleich mit der europäischen Avantgarde – Ellen Elias-Bursać: The Deaths of Augustin Ujević: the demise of the persona and the poet – Peter Zajac: Vladimír Holan und die Spätmoderne. Der Syllogismus als rhetorische Figur – Ute Raßloff: Poetik der coolness II. Junge slowakische Prosa nach 1989 – Matthias Freise: Die Sonne der Avantgarde, diachron und synchron: Eine strukturale Hermeneutik von Gedichten Chlebnikovs und Polić Kamovs – Ulrike Katja Freise: Die Avantgarde - eine Epoche mythischen Erlebens. Ein kulturphilosophischer Ansatz. Dziga Vertovs «Čelovek s kinoapparatom» und Krzysztof Kieślowskis «Z miasta Łodzi».