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Gerd von Rundstedt

Sein Leben und Wirken im Spannungsfeld gesellschaftlicher Einflüsse und persönlicher Standortbestimmung

Rudolf Günter Huber

Die Biographie beschreibt und analysiert Leben und Wirken des in Kaiserreich, Weimarer Republik und Dritten Reich allmählich bis zum Generalfeldmarschall aufgestiegenen preußischen Offiziers Gerd von Rundstedt. Im Vordergrund steht vornehmlich sein zwiespältiges Verhältnis zu Hitler und zum Nationalsozialismus. So stand er Hitlers Anordnungen zeitweise skeptisch und ablehnend, in bestimmten Fällen allerdings auch positiv gegenüber. In dem Zusammenhang werden sein Anteil an Kriegsplänen sowie seine Billigung von Maßnahmen gegen Juden und sowjetische Führungskräfte hinterfragt. Problematisiert wird ebenso seine Rolle als Vorsitzender des «Ehrenhofs des Heeres». Hier trug er erheblichen Anteil an der Überstellung von am Attentat vom 20. Juli 1944 beteiligten Offizierskameraden an den Volksgerichtshof.
Aus dem Inhalt: Kindheit und Herkunft – Militärischer Werdegang in Kaiserreich, Weimarer Republik und NS-Staat – Preußenschlag vom 20. Juli 1932 – Röhm-Putsch - Staatsstreichpläne? – Kriegspläne und Kriegsverläufe im Zweiten Weltkrieg – Ambivalentes Verhältnis zu Hitler – 20. Juli 1944 und Ehrenhof – Kriegsverbrecher?