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Die Reflexivität des Bildes

Texte für Evelin Klein

Hans-Dieter Klein and Wolfgang Schild

Spätestens seit Hegel steht die These zur Diskussion, dass das Kunstwerk, namentlich auch das Bild als «Reflexion in sich» aufgefasst werden muss. Es bezieht sich nur auf sich selbst und ist demnach auch nicht aus anderem ableitbar. Um sich aber auf sich selbst beziehen zu können, muss das Kunstwerk auch relativ sein zu etwas, das es nicht selbst ist: es hat auch – so oder so – seinen Inhalt. Der Sammelband – eine Festgabe für die Künstlerin Evelin Klein – will theoretische Positionen an einem in sich geschlossenen Material von Bildern bearbeiten.
Aus dem Inhalt: Ingvild Birkhan: Kulturelles Schmerzgedächtnis. Die Künstlerin Evelin Klein – Peter Bogner: Es sind viele Welten – Karl Brunner: Macht über Bilder – Hans-Dieter Klein: Bild und Musik – Herbert Lachmayer: Profan – Ludwig Nagl: Über Film philosophieren. Stanley Cavells Komödien- und Melodramenanalyse – Wolfgang Schild: Von der Unrechtlichkeit des Rechts. Zu einigen Bildern von Evelin Klein.