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Arbeitsgestaltung als Zukunftsaufgabe

Jahrestagung des niedersächsischen Kooperationsstellennetzwerkes Hochschulen und Gewerkschaften

Frank Mußmann and Harald Büsing

Ansprüche zur Gestaltung von Arbeit zu formulieren in Zeiten anhaltend hoher Arbeitslosigkeit und angesichts des allgegenwärtigen Ringens um den Erhalt der internationalen Wettbewerbsfähigkeit – ist das nicht Luxus oder gar ein illusionärer Anspruch? Mitnichten! Fragen nach der Zukunft der Arbeit, nach ihren Formen, ihren Orten und nach ihrer Gestaltung bestimmen die arbeitspolitische Debatte vielleicht mehr denn je. Arbeitsgestaltung wird heute umfassender definiert als noch zu Zeiten des Programms zur Humanisierung der Arbeitswelt (HdA). Vor dem Hintergrund tief greifender Umbrüche in der Arbeitsgesellschaft treffen langfristige Trends zur Höherqualifikation und zu komplexen Produktionsanforderungen auf kurzfristige Renditeerwartungen mit eher traditionellen Rationalisierungsmustern. Neue Chancen und neue Polarisierungen stehen einander gegenüber.
Aus dem Inhalt: Heinz Putzhammer: Menschengerechte Arbeitsgestaltung - Voraussetzung für Innovation – Werner Fricke: Dreißig Jahre staatlich geförderte Arbeitsgestaltung - eine Bilanz – Michael Schumann: Rekonventionalisierung der Industriearbeit versus Innovationspolitik – Helga Schwitzer: Gestaltung von Industriearbeit - Das VW-Projekt 5000 x 5000 – Rüdiger Bouillon: Perspektiven qualifizierter Arbeit in der chemischen Industrie - das Chemietarifpaket 2002 – Herbert Oberbeck: Neue Qualifikations- und Beschäftigungsprofile in Dienstleistungsbranchen – Siegfried Greif: Selbstorganisiertes Lernen in Organisationen – Gerhard Bosch: Neue Lernkulturen und Interessen der Beschäftigten – Veronika Pahl: Innovative Arbeitsgestaltung – Heinz Putzhammer/DGB-Bundesvorstand: Zukunft der Arbeit - Unternehmen der Zukunft – Manfred Flore/Frank Mußmann: Jede Tür braucht ein Scharnier oder Die Notwendigkeit der Organisation des Wissenschafts-Praxis-Dialogs.