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Gefühlssozialist im 20. Jahrhundert

Leonhard Frank 1882-1961

Ralph Grobmann

Die Arbeit folgt einem zentralen Erkenntnisinteresse: Untersucht wird die Position des Gefühlssozialisten in der historischen Kollision mit dem Nationalsozialismus und in der Kollision mit den realen Sozialismen Sowjetunion und DDR. Deshalb gewinnen die Themenbereiche «Leonhard Frank im Pariser Exil» und «Leonhard Frank in der DDR» eine zentrale Bedeutung. Aufgewertet wird weniger Franks literarisches Werk, sondern vielmehr die Biographie des Schriftstellers seit 1918/1919.
Aus dem Inhalt: Zum Begriff des Gefühlssozialisten – Leonhard Frank - im Bann von Otto Gross und Sigmund Freud? – Leonhard Franks Revolutionsverständnis – Leonhard Frank und der Nationalsozialismus – Leonhard Franks europäisches und amerikanisches Exil (1933-1950): Kein Exil im Exil – Leonhard Frank und die Volksfront – Der Thomas Mann-Ausschuß und Aktionsausschuß Deutscher Oppositioneller – Die Gründung eines unabhängigen Schriftstellerbundes: Der Bund Freie Presse und Literatur – Leonhard Frank und die Bundesrepublik Deutschland: Literarisches Scheitern im Westen – Literatur als moralisches Engagement – Leonhard Frank und die DDR: Der große Erfolg – Solidarität mit dem Verlegerfreund: Wir sind um Janka sehr besorgt – Leonhard Frank und die Sowjetunion: Faszination und Blendung.