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Therapie als Bild – Das Bild als Therapie

Grundlagen einer künstlerischen Therapie- Mit einem Vorwort von Peer de Smit

Peter Sinapius

Eine Kunst, die sich das Soziale zum Thema macht, führt an die Schnittstelle zwischen Kunst und Therapie. Sobald der therapeutische Raum als sozialer Raum ins Spiel kommt, gewinnt therapeutisches Handeln eine sozialkünstlerische Komponente. Der Blick wird über das gestaltete Objekt hinausgeführt auf die Bedingungen der therapeutischen Interaktion als Gegenstand der Gestaltung. Sie wird zum Teil einer Geschichte, an der Patient und Therapeut Anteil haben.
Die Geschichten aus der kunsttherapeutischen Praxis, die der Autor erzählt, beschreiben den Raum, in dem zwischen Therapeut und Patient ein Bild entstehen kann: den intermediären Bereich. An die Stelle eines traumatisierenden Bildes vermag ein anderes zu treten: das erlebte Bild, zu dem die Therapie einen neuen, sinnstiftenden Zugang eröffnet.
Aus dem Inhalt: Sprachliche und nicht sprachliche Zeichen – Das Spiel – Das Bild der Wirklichkeit und die Wirklichkeit des Bildes – Das reproduzierte und das erlebte Bild – Das Prinzip der Beziehungsbildung – Der therapeutische Dialog – Die Metamorphose des Bildes – Therapeutisches Handeln.