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Die Berechtigung zum Schadensersatz für Schäden am Frachtgut nach §§ 421 I, 425 HGB

Zugleich ein Beitrag zum Versendungskauf

Markus Roßmann

Die reale Beförderung von Gütern jeder Art ist auch im Zeitalter der virtuellen «Datenautobahn Internet» nicht aus dem alltäglichen Leben wegzudenken. Ganz im Gegenteil: Der Transport von Gütern nimmt jährlich zu. Rechtliche Grundlage ist regelmäßig ein Frachtvertrag gemäß §§ 407 ff HGB. Die dogmatische Einordnung der rechtlichen Beziehungen zwischen Frachtführer, Absender und Empfänger wirft viele Fragen auf, deren praktische Relevanz insbesondere bei Beschädigung des Frachtguts offenbar wird. Der Beantwortung dieser Fragen widmet sich der erste Teil des Buches. Die dabei gewonnenen abstrakten Erkenntnisse dienen dann im zweiten Teil der materiell-rechtlichen und prozessualen Lösung konkreter Fälle. Im Mittelpunkt steht hier der in Ausbildung und Praxis besonders bedeutsame Versendungskauf (§ 447 BGB).
Aus dem Inhalt: Schadensersatzansprüche aus dem Frachtvertrag, Bedeutung des § 421 I 2 HGB – Materiell-rechtliche Auswirkungen von Verlust oder Beschädigung der Kaufsache während des Transports im Rahmen eines Versendungskaufs (§ 447 BGB) – Drittschadensliquidation bei obligatorischer Gefahrentlastung – Prozessuale Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen gegen den Frachtführer.