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Wortgebrauch und Textvergleich

Linguistische Studien zum künstlerischen Schaffen Goethes und Thomas Manns

Christian Bergmann

Die Arbeiten zu Goethe und Thomas Mann spüren der Ranghöhe ihrer Sprachkunst nach. Diese wird an der Wortverwendung sichtbar gemacht und durch Textvergleiche verdeutlicht. Bei der Untersuchung des Tierepos vom Reineke Fuchs erweist sich das textbezogene Aufstellen von Wortfeldern als produktiv. Diese werden grafisch veranschaulicht. Die Thomas-Mann-Studien ermitteln lexikalische Gemeinsamkeiten in unterschiedlichen Romanen. Dieses Überschreiten der Textgrenze bedingt das Verlassen der Bereiche Lexik und Semantik, es werden auch Kategorien der Kommunikations-, der Literatur- und der Musikwissenschaft sowie Forschungsergebnisse von Zeithistorikern vergleichend herangezogen. In ihrer Diktion lässt sich die geistige Verwandtschaft beider Künstler überzeugend nachweisen.
Aus dem Inhalt: Von der Volksballade zur Kunstballade: Erlkönigs Tochter und ErlkönigReineke Fuchs in dreifacher sprachlicher Gestalt – Lob der Vergänglichkeit: Essay- und Romankunst Thomas Manns im Vergleich – Sternenaugen: Zur Leitmotivtechnik bei Thomas Mann.