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Das Geheimnis des Anfangs

Wolfgang Neuser and Anne Reichold

Die Frage, wie ein Anfang im Denken zu machen sei, oder wie der Anfang von Denken zu denken sei, war Gegenstand der philosophischen Reflexion des Klassischen Deutschen Idealismus. Die Autoren dieses Bandes thematisieren nun für philosophische Konzepte aus der Zeit vor und nach dem Klassischen Idealismus, wie in ihnen das Problem des Anfangs gedacht wird. Betrachtete Autoren sind: Marsilius Ficino, Johannes Scotus Eriugena, Giordano Bruno, Christoph Scheibler, Husserl, Meister Eckhard, Nishida und Davidson.
Aus dem Inhalt: Hans Heinz Holz: Die Dialektik des Parmenides in Ficinos Übersetzung - Zur Platon-Rezeption in der Renaissance – Wolfgang Neuser: Die Entfaltung des Ganzen als Exprimierung seines Anfangs: De Divisione Naturae von Johannes Scotus Eriugena – Angelika Bönker-Vallon: Giordano Brunos Einheitsdenken als Entwurf einer Universalwissenschaft – Riccardo Pozzo: Die Transzendentalienlehre bei Christoph Scheibler – Klaus Wiegerling: Husserls Idee des Anfangs der Philosophie und die Frage nach der Medialität des Denkens – Michael Spang: Ontologie als Etymologie. Begründungsstrukturen in universalsprachlichen Ansätzen des 17. Jahrhunderts – Anne Reichold: Handlungstheorie bei Donald Davidson – Reiner Manstetten: «Deus est monas et sphaera». Meister Eckharts Mystik und die ersten beiden Propositionen des «Buches der vierundzwanzig Philosophen» – Juichi Matsuyama: Nichts und Natur als Anfang aller Dinge. Eine Erläuterung beider Begriffe im Zen-Buddhismus und im Deutschen Idealismus – Mamoru Takayama: «Das absolute Nichts» bei Nishida und Hegel.