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Die Logik der Erscheinung

Husserls Lehre vom Urteil als phänomenologische Theorie der Wahrheit

Rebecca Paimann

Husserls Phänomenologie ist als Erscheinungslehre auf den logischen Urteils- und Formenkanon angewiesen und partiell mit ihm identisch. Darüber hinaus ist sie als transzendentale Logik die Begründung jeder formallogischen Urteilstätigkeit, d. h. sie ist eine Wahrheitslehre vor dem Hintergrund der Bestimmung und Anwendung des Urteils sowie seiner Verlaufsgesetze. Die Analyse der einschlägigen Schriften und Vorlesungsmanuskripte Husserls von den Logischen Untersuchungen bis hin zu Erfahrung und Urteil soll dazu dienen, den bislang oftmals zu Unrecht vernachlässigten, aber gleichwohl konstitutiven Zusammenhang zwischen Phänomenologie, Urteilslehre und Wahrheitserkenntnis aufzuweisen.
Aus dem Inhalt: Die Urteilswahrheit in den Logischen Untersuchungen Logik und Urteilslehre in der Frühzeit der Phänomenologie: Husserls Vorlesungen von 1896 bis 1918 – Urteil und Wahrheit in den klassischen Texten der Transzendentalphänomenologie – Die transzendentale Wahrheit als Urteilsgrund in der Formalen und transzendentalen Logik Weiterführung und Abschluß der Urteils- als Wahrheitstheorie in Erfahrung und Urteil Pfänders Urteilslehre in seiner Logik.