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Franz Ungler: Organismus und Selbstbewußtsein

Untersuchungen zur "Naturbeobachtenden Vernunft</I> bei Hegel

Michael Wladika and Michael Höfler

Dieser Band beinhaltet einen unveröffentlichten Text von Franz Ungler, in welchem der Versuch unternommen werden soll, das Problem Organismus und Selbstbewußtsein einer Lösung zuzuführen. Der Autor denkt in diesem Text den Zusammenhang zwischen Ich und Leben im Zuge der Auslegung von Texten Kants und Hegels. Da ist die Interpretation des Schematismuskapitels Kants, in dem Allgemeines und Sinnliches vermittelbar werden. «Das Erfahrungsurteil resultiert daraus, dass die bloße Urteilsfunktion an ihren Inhalt erinnert wird. So scheint sich der Gedanke der transzendentalen Subsumtion am sinnvollsten darzustellen.» Damit ist man auf dem Weg dazu, das Urteil, das für Kant die Ich-Funktion schlechthin ist, als selbstbewegend, als organisch aufzufassen. Und da ist die Interpretation einer Reihe von Passagen des Vernunftsabschnitts in Hegels Phänomenologie des Geistes. Man kann anhand dialektischer Auflösung und Ableitung naturwissenschaftlich leitender Vorstellungen lernen, wie sich im Durcherfahren und Entfernen dieser Vorstellungen das Selbstbewußtsein in der Natur findet und über sie in das Leben der Freiheit und Geschichte fortschreitet.
Aus dem Inhalt: Naturorganismus und reflektierende Urteilskraft – Vernunft und Organismus (Zur phänomenologischen Vernunft) – Organismus und Vernunft – Leben und absolute Vermittlung.