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Was ist los mit den Deutschen?

Ein aktuelles empirisches Stimmungsbild und mittelfristige Trends

Christian Duncker

Die aktuelle Stimmungslage in Deutschland erscheint in Anbetracht der öffentlichen Meinung so trüb wie schon lange nicht mehr. Themen wie Konsumverweigerung, Werteverlust, Leistungsverweigerung oder Globalisierungsdruck und Niedergang der Konsensgesellschaft beherrschen das öffentliche Meinungsklima. Die Studie Was ist los mit den Deutschen? versucht ein wenig Licht in diese düstere Stimmungslage zu bringen. Anhand großer Markt-Media-Studien mit bis zu über 31.000 Befragten untersucht sie die tatsächlichen Konsum-, Einstellungs- und Werteentwicklungen der vergangenen 20 Jahre. Die anhand von zahlreichen Graphiken verständlich und kompakt erläuterten Trends erschöpfen sich jedoch nicht in der Analyse der Gegenwart. Auf Basis einer Verknüpfung der Bevölkerungsstatistik mit wirtschaftlichen Kennziffern und den aktuellen Einstellungs- und Wertetrends ermöglichen die Ergebnisse der Studie zudem einen fundierten Ausblick in die nahe Zukunft. Die Ergebnisse der Prognosen helfen Entscheidungsträgern aus Wirtschaft, Marketing, Politik, Wissenschaft, Medien und Kultur, nicht nur die Gegenwart besser zu verstehen, sondern darüber hinaus auch bei der Entwicklung mittelfristiger Strategien.
Aus dem Inhalt: Werte- und Einstellungstrends morgen - Aussichten für die kommenden Jahre – Streben nach Sicherheit dominiert den Wertehorizont der Deutschen – Konsumorientierungen im Wandel - die Geiz-ist-geil-Welle ebbt ab – Sinkendes Vertrauen in die Qualität von Markenprodukten – Werbeaffinität bewegt sich auf wackeligem Boden – Bedeutungsverlust von Innovations- und Technikorientierungen – Folgen der alternden Gesellschaft – Deutsche verlieren Interesse an Ökologie – Renaissance der Selbstentfaltungsorientierungen – Wertsynthese als Kennzeichen des jungen 21. Jahrhunderts – Historie, Evolution und Zyklizität von Wandlungsprozessen.