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Der widerspenstige Klassiker

"Don Quijote</I> im 18. Jahrhundert

Klaus-Dieter Ertler and Andrea Maria Humpl

Der bedeutende spanische Roman Don Quijote de la Mancha (1605/1615) von Miguel de Cervantes erlebte im 18. Jahrhundert auf europäischer Ebene eine breite Rezeption. In den hier versammelten Aufsätzen werden die Einschätzungen und Bewertungen des Werks durch die Vertreter dieser Epoche auf literatur- und kulturwissenschaftlicher Ebene diskutiert. Anhand von prominenten Beispielen wird nachgezeichnet, welche erfolgreichen Versuche es im Zeitalter der Aufklärung gab, den cervantinischen Text in seinem ganzen Reichtum produktiv zu rezipieren. Nicht umsonst heißt es, dass gerade das 18. Jahrhundert den Quijote zum Klassiker werden ließ.
Aus dem Inhalt: Ludger Scherer: Ein widerspenstiger Klassiker: Über die Schwierigkeiten der Aufklärung mit Don Quijote – Christoph Strosetzki: Don Quijote und die Philosophie des deutschen Idealismus – Wolfgang G. Müller: Imitation und Innovation in der Don Quijote-Rezeption im englischen Roman des 18. Jahrhunderts: Drei Fallstudien – Thomas Stauder: Zur Cervantes-Rezeption in Diderots Jacques le Fataliste - mit einem ‘Umweg’ über Sternes Tristram Shandy – Hans-Joachim Lope: Cervantes und Fénelon im Vergleich - Zu Cándido María Trigueros’ Ensayo de comparación crítica entre el Telémaco de Mr. Fenelon y el Don Quixote de Miguel de Cervantes – Eckhard Weber: Don Quijote wird König von Japan: Joseph Bodin de Boismortiers Ballet comique Don Quichotte chez la duchesse – Helmut C. Jacobs: Francisco de Goya und Miguel de Cervantes’ Don Quijote – Klaus-Dieter Ertler: Die Rezeption des Quijote in den Moralischen Wochenschriften Spaniens – Siegfried Jüttner: Der «Narr» als Emblem des «öffentlichen Schriftsteller». Zur Cervantes-Rezeption in der aufklärerischen Presse Spaniens.