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Allgemeine Didaktik und «Neurodidaktik»

Eine Untersuchung zur Bedeutung von Theorien und Konzepten des Lernens, besonders neurobiologischer, für die allgemeindidaktische Theoriebildung

Gerhard Friedrich

«Im erziehungswissenschaftlichen Diskurs ist die konstitutive Bedeutung des Zusammenhangs von Allgemeiner Didaktik, Fachdidaktiken und Fachwissenschaften ebenso unbestritten wie die von Didaktik und (Schul-)Pädagogik. Gerhard Friedrichs Verdienst ist es, ein bisheriges Desiderat umfassend aufgegriffen zu haben, indem er die Beziehungen zwischen Allgemeiner Didaktik und den Erkenntnissen der Neurowissenschaften bzw. Neurobiologie systematisch analysiert und auf deren Gewinn für die Weiterentwicklung der Allgemeinen Didaktik in Theorie und Praxis abklopft. Die dabei von ihm ins Spiel gebrachte Wortschöpfung «Neurodidaktik» will er ausschließlich als funktionalen Hilfsbegriff verstanden wissen, um die Zusammenhänge zwischen den neurobiologischen Bedingungen des Menschen und seiner Lernfähigkeit zu beschreiben. Die Schlüsselidee ist dabei die, dass jede Form des Lernens stets von struktureller Veränderung auf materieller Ebene begleitet wird. Die Habilitationsschrift liefert eine unverzichtbare Orientierungshilfe besonders für all jene, die auf dem interdisziplinären Gebiet zwischen Neurobiologie und Didaktik wissenschaftlich arbeiten. Sicherlich aber darüber hinaus auch für jene, die sich beruflich mit Allgemeiner Didaktik zu beschäftigen haben.»
Prof. Dr. Eiko Jürgens, Universität Bielefeld.
Aus dem Inhalt: Allgemeine Didaktik – «Neurodidaktik» – Lernpsychologie – Kognitionspsychologie – Neurobiologie – Theorien und Konzepte des Lernens.