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Landesherr und Landstände in Kursachsen auf den Ständeversammlungen der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts

"«...die zwischen Haupt und Gliedern eingeführte Harmonie unverrückt bewahren.»</I>

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Nina Krüger

Die Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg war in zahlreichen deutschen Territorien geprägt von Auseinandersetzungen zwischen Landesherren und Landständen. Während für andere Fürstentümer zumindest teilweise die Außerkraftsetzung der politischen Rechte der Stände und die Abschaffung von Gesamtlandtagen konstatiert werden, konnten die sächsischen Landstände ihre politischen Rechte nicht nur bewahren, sondern sogar erweitern. Die Untersuchung zeigt die Ursachen dieser Entwicklung auf, indem sie einen Überblick über die Verhandlungen zwischen Landständen und Landesherren auf den Ständeversammlungen der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts gibt. Sie versteht sich als ein empirischer Forschungsbeitrag zur sächsischen Landesgeschichte.
Aus dem Inhalt: Die kursächsischen Landesherren – Landstände und Ständeversammlungen in Kursachsen – Themen, Verlauf und Ergebnisse der Auseinandersetzungen zwischen Kurfürst und Landständen auf den Ständeversammlungen – Ausgewählte Dokumente auf CD-ROM.