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Herstellung des Grauens

Wirkungsästhetik und emotional-kognitive Rezeption von Schauerfilm und -literatur

Jan C. L. König

«Ach, es gruselt mir..!»... aber warum eigentlich? Wie gelingt es einem Regisseur oder Autor, daß der Rezipient sich fürchtet? Und wie können Film und Literatur überhaupt diese Wirkung erzielen? Diese Arbeit beantwortet diese Fragen und bietet dem Leser eine umfassende Studie zur wirkungsorientierten Darstellung in Film und Literatur. Die klassische germanistische Wirkungsästhetik als Analyseinstrument wurde für diese Arbeit um Erkenntnisse aus Kommunikationswissenschaft und Psychologie erweitert, insbesondere auch um die emotional-kognitiv basierte Rezeptionsforschung. Exemplarisch werden die einzelnen Wirkungsmechanismen und -komponenten des Films The Fog Der Nebel des Grauens von John Carpenter mittels einer wirkungsästhetischen Analyse entschlüsselt; zusätzlich werden die Ergebnisse mit weiteren Beispielen aus Film und Literatur belegt und verglichen, so daß diese Studie erstmals eine grundlegende Bearbeitung des Themas bietet. Eine ausführliche Abhandlung der Geschichte der Schauerfiktion rundet die Arbeit ab; Schnittlisten zur Erfassung der visuellen Rhythmik des Films liegen dem Buch in der Kartentasche bei.
Aus dem Inhalt: Lieber ein Anfang mit Schrecken: Einleitung – Kriterien und Instrumente der Analyse – Stereotypen, Motive und Themen des Horrorgenres – Poetik und Dramaturgie von Horrorfilmen – Visuelle und auditive Gestaltungsmöglichkeiten des Films – Wirkungsmöglichkeiten des Horrorfilms – John Carpenters The Fog – Das Grauen in der Wirkungsanalyse – ...als ein Schrecken ohne Ende: Fazit – Szenenprotokoll zu John Carpenters The Fog – Schnittlisten der Szenen 2, 39 und 40.