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Und wieder lächelt die Thrakerin

Zur Geschichte des literarischen Humors

Hermann Wiegmann

In Monographien zu Einzelautoren wird wohl häufiger der Humor in seinen unterschiedlichen Spielformen untersucht, so etwa der komödiantische Humor bei Shakespeare, die satirische Schärfe bei Swift, die feine Ironie bei Thomas Mann usw., freilich so gut wie nie ein übergreifender historischer Abriss vorgelegt. In diesem Band wird versucht, nennenswerte literarische Ausdrucksformen des Humors von der Antike an bis zur Moderne vorzustellen, wobei immer wieder Textauszüge die literarische Gestaltung illustrieren können. Dem Thema entsprechend erfolgt die Darstellung in eher plaudernder Art, in der Absicht, nicht nur den Fachkollegen als Adressaten anzusprechen, sondern dem so genannten gebildeten Leser eine lesbare Lektüre zu bieten.
Aus dem Inhalt: Spielformen des Humors – Platons Nachtschwärmer – Hat Jesus nie gelacht? Boccaccio und Chaucer – Till Eulenspiegel und Don Quijote – Molières Schule der Frauen – Voltaires Esprit – Sternes Phantasien – Goethes indezentes Gedicht – Vom Taugenichts – Effis Jungmädchenweisheiten – Die Welt der Pickwickier – Schnitzlers süße Mädel – Von Galgenliedern und einem Blechnapf – Vom Billard und einem ermüdeten Walfisch – Arno Schmidts Probleme mit Winnetou – Rendezvous von Grass mit der Jelinek.