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Jonathan Swift in Russland

Kritische, übersetzerische und kreative Rezeption

Michael Düring

Die Rezeptionsgeschichte des anglo-irischen Autors Jonathan Swift (1667-1745) in Russland erstreckt sich über einen Zeitraum von etwa 250 Jahren. Im Zentrum dieses Bandes steht die kritische, übersetzerische sowie kreative Rezeption Swifts in Supplementen von den Anfängen um 1750 bis zum Ende der Sowjetunion. Dabei nimmt die Aufarbeitung der Rezeption des Swiftschen Hauptwerks, Gulliver’s Travels, den größten Raum ein. In der russisch-sowjetischen kritischen wie übersetzerischen Rezeptionsgeschichte werden aber auch weitere Werke wie A Tale of a Tub, The Battle of the Books, Pamphlete, Gedichte sowie das Journal to Stella berücksichtigt. Ein ausführliches Kapitel, in dem Werke so bekannter Autoren wie Leonid Andreev, Pavel Antokol’skij, Michail Kozyrev, Ljudmila Petruševskaja, Grigorij Gorin und anderer vorgestellt werden, ist abschließend der kreativen Rezeption gewidmet. Der Band enthält zudem eine umfangreiche Bibliographie zur Rezeption Swifts in Russland.
Aus dem Inhalt: Die Geschichte der Swift-Kritik in Russland – Übersetzungsgeschichte Swifts in Russland (Gulliver’s Travels, A Tale of a Tub, A Modest Proposal, «Directions to Servants», Gedichte) – Kreative Rezeption (L. Andreev, S. Kržižanovskij, M. Kozyrev, L. Petruševskaja, N. Osipova, G. Gorin u.a.).