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Von der Sexualpädagogik zu einer Pädagogik der Liebe

Eine pädagogische Anthropologie

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Martin Vogelhuber

Liebe wird durch Biologismus und Psychologismus gerne als ein Epiphänomen von Lust ausgegeben. Freud ging sogar so weit, die Liebe als zielgehemmte Strebung in Richtung Triebbefriedigung zu bezeichnen. Im Sinne Max Schelers und Viktor Frankls wird die Liebe als menschliches Ur-Phänomen dargestellt. Biologische und psychologische Vorgänge werden in den Bereich der Epiphänomene verwiesen. Dadurch entsteht die Möglichkeit – und damit auch die Herausforderung – Sexualpädagogik ontisch, im Rahmen einer Ontologie, durch eine Pädagogik der Liebe dimensional zu überbauen.
Aus dem Inhalt: Pädagogik der Liebe - Wozu? – Traditionelle Strömungen der Sexualpädagogik – Grundlagen einer Pädagogik der Liebe – Grundlagen der psychosexuellen Reifung – Gedanken zu einer Pädagogik der Liebe – Existenzanalyse als Weg zu einer Pädagogik der Liebe – Einige Gedanken zur erzieherischen Haltung des Pädagogen – Vom Sinn einer Pädagogik der Liebe – Applikationen und Methoden.