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Kommunikation für Europa

Interkulturelle Kommunikation als Schlüsselqualifikation

Jürgen Schiewe, Ryszard Lipczuk and Werner Westphal

Der Band versammelt Beiträge einer deutsch-polnischen Konferenz, die vom 5. bis 7. September 2005 in Pobierowo (Polen) stattfand. Veranstalter waren das Institut für Germanistik der Universität Szczecin, das Institut für Deutsche Philologie der Universität Greifswald sowie das BiG/Bildungszentrum in Greifswald. Die Beiträge beleuchten das Thema Interkulturelle Kommunikation aus verschiedenen Blickwinkeln: aus der theoretischen Modellierung, aus der Analyse praktischer Beispiele, aus den Bedingungen und Wirkungen von Sprachkontaktsituationen, aus dem Niederschlag von Sprachkontakt in Wörterbüchern. Die Analysen konzentrieren sich insbesondere auf die deutsch-polnische Kommunikation, beanspruchen darüber hinaus jedoch auch einen theoretischen und methodischen Wert für interkulturelle Kommunikation überhaupt.
Aus dem Inhalt: Werner Westphal: Topos, Kontext und Diskurs - Ein Beitrag zur kritischen Diskursanalyse – Ryszard Lipczuk: Verdeutschungs- und Verpolnischungswörterbücher – Jürgen Schiewe: Kommunikation und Vertrauen – Silke Jahr: Kulturanthropologische Konzepte zum Verstehen fremder Kulturen – Heike Oberdörfer: Die EU-Osterweiterung im Meinungsbild von jungen Polen, Letten, Litauern und Deutschen - Auswertung einer Umfrage – Dorota Miller: Diskurs als interkultureller Dialog von Texten am Beispiel des EU-Beitritts Polens – Paweł Jelonkiewicz: Da steht ’ne Hure auf der Straße! Zur Sprachtoleranz im Bereich interkulturellen Grenzverkehrs und kulturloser Grenzverletzung - Ein deutsch-polnischer Vergleich – Christina Gansel: Vertrauen als Irritation - Mustervariation im Rahmen der Textsorte Heiratsanzeige – Dorota Misiek: Anredeformen in deutschen und polnischen Werbeanzeigen – Małgorzata Marciniak: Das Sprechen über Musik als interkulturelle Begegnung – Marek Biszczanik: Zur Paläographie der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Handschriften – Piotr R. Sulikowski: Einige Gedanken zur übersetzerischen Netzwerktheorie eines literarischen Werkes – Przemysław Jackowski: Zweisprachige Internet-Wörterbücher als Werkzeug des Übersetzers – Barbara Komenda-Earle: Pragmatische Phraseologismen im zweisprachigen deutsch-polnischen Wörterbuch – Joanna Szczęk: Kulturelle Schlüsselwörter in der lexikographischen Praxis am Beispiel der Analyse der polnisch-deutschen und deutsch-polnischen Wörterbücher – Renata Nadobnik: Zweisprachige Schulwörterbücher als Träger des fremdkulturellen Wissens – Gisela Ros: Sprachkontaktforschung aus Sicht der Eurolinguistik – Magdalena Lisiecka-Czop: Bildwörterbücher im frühen Fremdsprachenerwerb – Marek Laskowski: Frequenz von Anglizismen in ausgewählten Lehrwerken für Deutsch als Fremdsprache in Polen und ihre didaktische Einbeziehung – Krzysztof Nerlicki: Zur Instabilität des Lernerwissens aus fremdsprachendidaktischer Perspektive – Robert Pacholski/Marek Laskowski: Neologisms of American or British origin in modern German names of shops – Peter Haase: Zum möglichen Einsatz des Computers in berufsausbildungsbegleitender Alphabetisierung funktionaler Analphabeten.