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Embryonenschutz und Klonen beim Menschen – Neuartige Therapiekonzepte zwischen Ethik und Recht

Ansätze zur Entwicklung eines neuen Regelungsmodells für die Bundesrepublik Deutschland

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Martin Berger

Die Arbeit befasst sich mit den viel diskutierten medizinischen, ethischen und rechtlichen Gesichtspunkten der Embryonenforschung und der Anwendung von Klonierungstechniken auf den Menschen. Ziel der Arbeit ist es, den rechtlichen Status des menschlichen Embryos zu erarbeiten und einen Vorschlag für ein Regelungssystem zu entwerfen, das den naturwissenschaftlichen Erkenntnissen sowie dem Status des Embryos gerecht wird. Hierzu werden ausführlich die biomedizinischen Grundlagen dargestellt und der moralische und rechtliche Status des menschlichen Embryos und seine Verwendung zu Forschungszwecken aufbereitet. Im Mittelpunkt steht die Anwendung von Klonierungstechniken auf den Menschen in Form des sogenannten therapeutischen wie auch des reproduktiven Klonens. Eine vergleichende Betrachtung de lege lata nach deutschem, schweizerischem und englischem sowie internationalem Recht stellt die Basis eines Entwurfes für eine Neuregelung in Deutschland dar.
Aus dem Inhalt: Naturwissenschaftliche Grundlagen zur Embryonenforschung und zum Klonen – Therapeutisches und reproduktives Klonen – Der rechtliche und moralische Status des menschlichen Embryos – Embryonenschutzgesetz und Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts – Lebensschutz- und Würdeanspruch des ungeborenen Lebens – Vergleich nationaler und internationaler Regularien – Entwicklung neuer Regelungskonzepte.