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Die völkerstrafrechtliche Verfolgung von Individuen durch internationale Strafgerichtshöfe

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Christoph Mangold

Die Arbeit behandelt die völkerstrafrechtliche Verfolgung von Individuen durch internationale Strafgerichtshöfe. Sie zeichnet die lange Entwicklung dieses jungen Rechtsgebietes seit dem Beginn des 20. Jahrhunderts nach und spannt einen Bogen von den Nürnberger Prozessen über die UN-Tribunale bis hin zu den hybriden Strafgerichten in Sierra Leone oder Kambodscha. Besonders beleuchtet wird die völkerrechtliche Legitimation und Ausgestaltung der Gerichte. Im Mittelpunkt steht die Tätigkeit und Funktionsweise des seit 2002 bestehenden IStGH vor dem Hintergrund seiner Arbeitsaufnahme. Hier spielt insbesondere die Nähe zu den Vereinten Nationen eine wichtige Rolle. Zudem werden aktuelle Problemstellungen in der Arbeit der Gerichte sowie Fragestellungen hinsichtlich der Tatbestände aufgezeigt.
Aus dem Inhalt: Kurzer Abriss der Geschichte des Völkerstrafrechts im 20. Jahrhundert – Das Legitimationskonzept des materiellen Völkerstrafrechts – Exkurs: Verfolgung völkerstrafrechtlicher Verbrechen in Deutschland – Die Völkerrechtliche Legitimation der UN-Kriegsverbrechertribunale für das ehemalige Jugoslawien und Ruanda – Der Internationale Strafgerichtshof (inkl. das Verhältnis zu den Vereinten Nationen und der Haltung der USA) – Die Entstehung und Arbeitsweise der so genannten «hybrid courts».