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Günter Grass und die Musik

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Anselm Weyer

Im Werk und Leben von Günter Grass spielt die Musik eine große Rolle. Seine Lyrik und Epik sind mit musikalischen Motiven und Techniken durchsetzt. Er schrieb Libretti zu drei Balletten sowie das Antiphon für das Meißner Tedeum von Wolfgang Hufschmidt. Außerdem ist Günter Grass häufig mit Musikern aufgetreten: Er spielte Schlagzeug in einer Jazzband und führte gemeinsam mit Aurèle Nicolet Musikstücke für Sprechstimme und Querflöte auf, die diesem Duo von Komponisten wie Jürg Wyttenbach, Aribert Reimann, Wolfgang Hufschmidt und Klaus Huber maßgeschneidert wurden. Seit 1987 tritt er regelmäßig als Rezitator mit dem Jazz-Schlagzeuger Günter «Baby» Sommer auf. All diesen Kontakten mit dem großen Komplex «Musik» geht diese intermediale Untersuchung nach.
Aus dem Inhalt: Grass und die Künste – Musik im epischen Werk von Grass – Grass und Richard Wagner – Das Motiv des Krebsgangs – Vertonungen von Grass – Das Meißner Tedeum – Grass und das Ballett – Die Rezitationen zur Musik – Grass und das Konzertmelodram – Wort-Ton-Verhältnisse – Die Rezitationen zur Musik als eigenständige Kunstwerke – Die Lesungen im Verhältnis zur Vorlage.