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Die Agrar- und Energiewende

Bilanz und Geschichte rot-grüner Projekte

Heinz-Jörg Wiegand

Das Buch setzt sich im Schwerpunkt mit einer politischen und ökonomischen Betrachtung der von der rot-grünen Bundesregierung initiierten Agrar- und Energiewende auseinander: Atomausstieg und Förderung der Erneuerbaren Energien bei gleichzeitigem Tauziehen um die Zukunft der heimischen Steinkohle, Energiesteuern und Emissionswertehandel, Umweltnutzungsrechte und Regulierungsbehörde oder die Erweiterung des ökologischen Landbaus, neue Verordnungen zum Tier- und Umweltrecht bzw. die national umzusetzenden Beschlüsse der EU-Agrarreform. Kennzeichnend für beide Bereiche ist des Weiteren ein tief greifender Strukturwandel seit den 1950er Jahren bis hin zu den gesellschaftlichen Akzeptanzproblemen der Gegenwart, bedenkt man die jüngsten Diskussionen um «einen Ausstieg aus dem Ausstieg» der Kernkraftnutzung oder das Tempo des kostspieligen Ausbaus der Erneuerbaren Energien. Die Agrar-, noch mehr aber die Energiepolitik zieht einen Riss quer durch alle politischen Fraktionen, die Positionen stützen sich auf zum Teil höchst unterschiedliche Begründungen.
Aus dem Inhalt: Interessenverbände im Agrar-, Umwelt- und Energiebereich – Die volkswirtschaftliche Einordnung des Agrar- und Energiesektors – Der gesellschaftspolitische Weg zur Agrar- und Energiewende – Die ökonomische Betrachtung der Agrar- und Energiewende – Die politikwissenschaftliche Betrachtung der Agrar- und Energiewende.