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Die Ausgrenzung der Juden in der Tagespresse des Dritten Reiches (1933-1941)

Eine Dokumentation

Wolfhard Buchholz

Die Tageszeitungen im Dritten Reich waren eine ergiebige Informationsquelle für die Ausgrenzung der Juden aus der deutschen «Volksgemeinschaft». Unzählige judenfeindliche Artikel, Meldungen und Kommentare begleiteten den von staatlicher Seite initiierten Ausgrenzungsprozeß. Die Leser der Tageszeitungen wurden über Planung, Vorhaben und konkrete Ausgrenzungsmaßnahmen eingehend informiert, an deren Ende Mitte Oktober 1941 die vollständige Vernichtung der bürgerlichen Existenz der deutschen Juden stand. Wollte sich der Volksgenosse über die Ausgrenzung seiner jüdischen Mitbürger informieren – es stand in der Zeitung.
Aus dem Inhalt: Die «Judenfrage» als antisemitische Ausgrenzungsdoktrin – Die wirtschaftlich-existenzielle Ausgrenzung – Die staatsbürgerliche wie rassistische Ausgrenzung – Das Attentat in Paris im November 1938 und die Folgen für die deutschen Juden.