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Das Lesebuch 1800-1945

Ein Medium zwischen literarischer Kultur und pädagogischem Diskurs- Vorträge des 2. Siegener Symposions zur literaturdidaktischen Forschung

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Hermann Korte and Ilonka Zimmer

Aus dem Inhalt: Gisela Teistler: Vom Kinderfreund zum Reichslesebuch. Ein statistischer Näherungsversuch an die Entwicklung des deutschen Lesebuchs von den Anfängen bis zum Ende der nationalsozialistischen Periode anhand des Bestandes des Georg-Eckert-Instituts für internationale Schulbuchforschung – Sigrid Thielking: Das eine und das andere Lesebuch. Überlegungen zu einer verdrängten Form – Petra Korte: Konstruktionen der Mütterlichkeit. Lesebücher und Mutterfibeln im 19. Jahrhundert – Jelko Peters: «... und mir wird die ganze Chrestomathie nach gerade langweilig.» Zu Karl Lachmanns Auswahl aus den Hochdeutschen Dichtern des 13. Jahrhunderts (1820) und ihren Auswirkungen auf den altdeutschen Unterricht – Carsten Gansel: «Unsere Dichter sind die Dolmetscher der Volksseele.» - G. E. Lessing im Lesebuch der höheren Schulen zwischen 1800 und 1914 – Swantje Ehlers: Der literarische Kanon im Volksschullesebuch Mitte des 19. Jahrhunderts – Verena Kleinschmidt: «Herr Westermann genehmigt nur eine geringe Überschreitung des Umfangs.» Die Lesebücher Heinrich Viehoffs und ihr Verlag 1857-1903 – Ilonka Zimmer: Der «alte Hopf» und die Lehrplanbestimmungen: Ein Lesebuchkonzept im Wandel. Die Lektüreauswahl für die Tertia im Lesebuch für höhere Lehranstalten von Hopf und Paulsiek von Mitte des 19. bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts – Hermann Korte: «Feinde und Vergifter jugendlicher Seelen»? Zum gymnasialen Roman-Tabu im Zeitalter des Romans. Am Beispiel von Lesebüchern des 19. und frühen 20. Jahrhunderts – Hans-Joachim Jakob: Paratexte im Lesebuch des späten 19. Jahrhunderts. Das Beispiel von Ernst Raßmanns und Julius Treuges Deutschem Lesebuch für untere Klassen höherer Lehranstalten (in der vierten Auflage von 1893) – Jana Mikota: Mädchenbildung in Lesebüchern des ausgehenden 19. und des beginnenden 20. Jahrhunderts – Christian Dawidowski: «Einen Kanon aufzustellen, bleibt der einzelnen Anstalt überlassen.» Die Gegenwartsliteratur in Lesebüchern höherer Schulen, höherer Mädchenschulen, Lyzeen und Studienanstalten im Zeitraum 1910-1914 – Felix Bürchler: Nationale Bildungssteuerung in der föderalistischen Schweiz im deutschen Sprachraum. Lesetexte in der Mitte des 20. Jahrhunderts – Rainer Seberich: Südtiroler Lesebücher 1900-1945: Textauswahl und Gestaltung im Dienste politischer Erziehung unter verschiedenen Regimen – Rolf Selbmann: «Zur Hebung des Natur-, Heimats- und Vaterlandsgefühls.» Lesebuch-Vorworte zwischen Kaiserreich und Drittem Reich. Eine Fallstudie – Georg Mein: Zur interdiskursiven Funktion des Lesebuchs im Zeichen der «Deutschkunde» – Heinrich Kaulen: Nationale Stereotype im Lesebuch. Robert Minders kritischer Rückblick auf das deutsche Gesinnungslesebuch.